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Hochzeitsbrauch ~ Bräuche bei Trauung und Hochzeit

Willkommen in die Welt der Hochzeitsbräuche
Am Hochzeitstag werden Braut und Bräutigam nicht nur so mancher Streich gespielt. Während des Hochzeitstags begegnet man auch so manchem wirklich schönen und traditionellen Hochzeitsbrauch.

Dabei sind einige dieser alten Hochzeitsbräuche bereits so etabliert, dass sie gar nicht mehr aus der Hochzeit wegzudenken sind, ja sogar als "typisch" für Trauung und Hochzeitsfeier gelten.

Die meisten Hochzeitsbräuche haben ihren Ursprung in der Geschichte. Damals noch mit einem mehr oder weniger anderen Sinn versehen, haben sich die Bräuche im Laufe der Jahre angepasst.

Die schönsten Hochzeitsbräuche
Schöne Bräuche, ohne die eine Hochzeit nur halb so schön wäre....


Übersicht Bräuche und Traditionen ~ Brauchtum bei Trauung und Hochzeit

Der Heiratsantrag
Junggesellenabschied
Das Wegsperren
Verteilung der Kosten Morgen-Wecken
Baumstamm sägen
Die Aussteuer
Die Brautjungfern Die Hochzeitstorte
4 tradionelle Dinge
Die Blumenkinder Der Brautschleier
Die Brautschuhe
Das Ehrenspalier Lustige Hochzeitsstreiche
Geld im Brautschuh
Tradition - Reis werfen Service fürs Brautpaar
Der Polterabend
Brautstrauss werfen  



Hochzeitsbrauch ~ Heiratsantrag

In früheren Zeiten geradezu ein Muss! Und das nicht nur, wenn die Braut noch minderjährig war.

Der Bräutigam hielt bei den Eltern bzw. dem Vater um die Hand der Braut an. Dies war aber ganz und gar nicht eine "Proforma Angelegenheit". Oftmals fiel die Entscheidung der Eltern nämlich negativ aus. So machte sich damals der Bräutigam hoffnungsvoll aber auch ängstlich auf den Weg zu den Schwiegereltern in spe um den Heiratsantrag zu stellen.

Wer diesen alten Hochzeitsbrauch heute fortsetzt, braucht eigentlich keine elterliche Einwilligung mehr. Jedoch freut es die Eltern sicherlich, in die Entscheidungen des Brautpaars einbezogen zu werden.

Mehr zum Heiratsantrag...
So romantisch ist der traditionelle Heiratsantrag...
Kreativ und besonders - Ideen für den originellen Heiratsantrag...



Tradition ~ Kosten der Hochzeit aufteilen

In früheren Zeiten übernahmen die Eltern der Braut (Brauteltern) die Kosten der Hochzeit-Feier.
(Übrigens... Eine Tradition, die heute nicht mehr zwingend besteht.)

Jedoch beteiligen sich die Eltern des Brautpaares in der Regel auch heutzutage gerne an der Finanzierung der Kosten für die Hochzeit. Einfach mal nett nachfragen...

Tipps zur Budget-Planung Ihrer Hochzeit auf "Hochzeitsbudget"...



Hochzeitsbrauch ~ Aussteuer

Ein alter Brauch - Die "Aussteuer" - auch als "Mitgift" bezeichnet.

Die Aussteuer bestand in der Regel aus Dingen, die die Braut mit in die Ehe brachte. Die Sachen waren in der Regel "Haushaltsgegenstände" und "Dinge des täglichen Gebrauchs", wie beispielsweise Bettwäsche, Geschirr und Besteck, Handtücher, Tischdecken, etc.

Die Aussteuer wurden früher jedoch direkt vom Brautvater an die Verwandtschaft des Bräutigams oder an das Brautpaar selbst übergeben. Die Höhe der Aussteuer hing dabei vom sozialen Status des Bräutigams ab.



Etwas... Altes, Neues, Geliehenes, Blaues

Ein alter Brauch sagt, dass die Braut am Hochzeitstag vier Dinge bei sich haben sollte. Der Brauch sagt, dass so Ihre Ehe glücklich wird...
  • Etwas Altes, z. B. ein altes Familienschmuckstück, als traditionelles Zeichen
  • Etwas Neues, z. B. das Brautkleid
  • Etwas Geliehenes, z. B. die Halskette einer Freundin als Zeichen der Freundschaft
  • Etwas Blaues, traditionell wird ein blaues Strumpfband, als Zeichen der Treue genommen.
Eine Garantie, dass sich all Ihre Wünsche bei der gemeinsamen Zukunft erfüllen, können wir leider auch nicht geben. In jedem Fall ist "Etwas... Altes, Neues, Geliehenes, Blaues" jedoch eine sehr nette Tradition (Hochzeitsbrauch), den Sie ohne grosse Probleme realisieren können.



Traditionen ~ Brautschuhe

Vor der Hochzeit...
Früher war es Brauch, dass die Braut ihre Brautschuhe von gesparten "Pfennigen" (DM-Zeit) bezahlte. Heute wird dieser Brauch mit "Euro-Cents" fortgeführt. Dadurch soll die Sparsamkeit der Braut symbolisiert werden.

Übrigens... bei vielen Brautmode-Läden können Sie auch noch heute mit einzelnen Pfenningen zahlen!

Auf der Hochzeit...
Während der Hochzeitsfeier gibt es den Brauch der "Brautschuh-Versteigerung". Der Braut wird ihr Schuh "entwendet". Anschliessend wird der Schuh unter den Hochzeitsgästen symbolisch versteigert.

Dabei legen die Gäste ihre Gebote (also kleinere oder grössere Geldbeträge als Beitrag für die Versteigerung bzw Auktion) in den Brautschuh.

Zum Schluss ersteigert der Bräutigam den Schuh samt den bis dahin eingeworfenen Beträgen. Das Geld bleibt beim Brautpaar, der Bräutigam gibt den Schuh an seine Braut zurück.

Tipps für Ihre Brautschuhe auf "Hochzeit und Braut-Schuhe"...



Ein Geldstück im Brautschuh

Ein anderer, wenn auch recht unbequemer Brauch sagt, dass die Braut eines kleines Geldstück in ihren Schuh stecken muss. Und schon ist gewiss, dass das Geld in der Ehe nie ausgeht.

Wer es versuchen will, sollte es vorher aussprobieren und gehen üben. Ansonsten kann sich die Braut am Hochzeitstag schnell Blasen holen. Nicht zu empfehlen bei Sandalen als Brautschuhe...



Traditioneller Polterabend

Der Polterabend ist ein sehr alter Brauch, der vermutlich noch aus vorchristlichen Zeiten stammt. Durch das Zerschlagen von Steingut und Porzellan sollen böse Geister vertrieben werden.

Die Scherben müssen vom künftigen Brautpaar gemeinsam zusammengekehrt werden.

Aber Achtung!
Keinesfalls darf Glas zerschlagen werden, da dies Unglück bedeutet.

Traditionell fand der Polterabend am Tag vor der Trauung statt. Jedoch kann man diesen netten Abend auch ruhig einige Tage vorher stattfinden lassen. So erspart man sich viel Stress am Hochzeiztstag, besonders wenn der Polterabend etwas länger dauert.

Eine persönliche Einladungen zum Polterabend vom Brautpaar gibt es nicht. Jeder der kommen will kann kommen. Geladen sind Freunde, Familie und Verwandte, Arbeitskollegen und (netterweise) auch die Nachbarn.



Brautabend und Junggesellenabschied

Wenige Tage vor der Hochzeit feiert der Bräutigam mit seinen männlichen Freunden einen ausgelassenen Abschied vom Junggesellendasein. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Der "Junggesellenabschied" ist eine Tradition aus England ("Stag Night") und wurde früher beim Vater des Bräutigams abgehalten. Die Männer der beiden zu vereinigenden Häuser prüften damals auf das Genaueste, ob sich der Bräutigam mit seinen ehelichen Pflichten auskennt. In feinster Festtagskleidung wurden dabei Ansprachen von den Familienoberhäuptern abgehalten.

Der Junggesellen-Abend als Abschied von den Kumpeln des Bräutigams (daher kommt auch die Bezeichnung Junggesellen-Abschied) wurde erst in neuerer Zeit in Deutschland eingeführt.

Im Zuge der Emanzipation zieht heute auch oft die Braut mit ihren Freundinnen zum "Brautabend" (weibliches Pendant der Frauen zum Junggesellenabschied der Männer) los.



Traditionelles Morgen-Wecken

In einigen Gegenden ist es auch heute noch Brauch, dass der Bräutigam von seinen Geschwistern, Freunden, Kollegen, Vereinskameraden usw. an seinem Hochzeitstag aufgeweckt wird.

Dies geschieht dann meist mit Geschossen, Böllern, o. ä.

Übrigens...
Mittlerweile ist der brauch des "Morgen-Weckens" auch bei der Braut üblich und auch nicht mehr nach Geschlechtern getrennt.



Hochzeitsbrauch ~ Brautjungfern

Bei amerikanischen Hochzeiten sind sie ein üblicher Anblick. Die Brautjungfern sollten der Tradition nach noch "unverheiratete Mädchen" sein, die die Braut in die Kirche begleiten.

Traditionelle Ursprung
Auch dieser Brauch hatte einen praktischen Ursprung. Die Brautjungfern sollten Geistern, aber auch Brauträubern, von der Braut ablenken. Zu diesem Zweck tragen Brautjungfern traditionell (Ball-) Kleider, die dem Brautkleid ähnlich sind.



Hochzeitsbrauch ~ Blumenkinder

Sie sind ein reizender Anblick bei der Trauung. Blumenkinder streuen frische Blumen oder Blütenblätter in der Kirche und bereiten der Braut einen Blütenteppich auf dem Weg zum Altar vor.

Dieser Hochzeitsbrauch hat eine lange Geschichte. Der alte heidnische Brauch diente dazu, dass Fruchtbarkeitsgöttinnen durch den Duft der Blumen angelockt wurden. Diese sollten dem Brautpaar reichlich Nachwuchs bescheren.

Tipp... Wenn die Kinder noch sehr klein sind, sollten diese das Blumenstreuen vor der Trauung üben.



Traditionelles Ehrenspalier

Das "Ehrenspalier" ist ein schöner Brauch und immer wieder individuell abwandelbar - Freunde, Verwandte, Kollegen oder Vereinskameraden bilden ein Spalier, wenn Braut und Bräutigam aus der Kirche kommen. Dies kann extra auf Beruf, Hobby, Vorlieben, o.ä. des Brautpaars abgestimmt sein.

Was ist ein Ehrenspalier
Als Spalier (oder "Ehrenspalier") bezeichnet man eine Aufstellung von Personen in Reih und Glied (Spalier stehen). Eine solche Gasse besteht aus zwei Reihen und wird in der Regel zur Ehrerbietung an besonders hochgestellte Personen gebildet.



Beliebter Brauch ~ Reis werfen

Neben dem Ehrenspalier gibt es noch weitere schöne Bräuche beim Auszug aus der Kirche. Einer ist z.B. das Werfen von Reis.

Reis werfen soll nach alter Überlieferung die Fruchtbarkeit symbolisieren.

Dieser Brauch sollte jedoch nur nach Absprache mit der Kirche bzw. dem Standesamt stattfinden. Denn dieser alte Brauch wird nicht mehr überall gerne gesehen. Schliesslich muss auch für das Wegkehren gesorgt werden. Und das wird allzu oft vergessen...



Tradition ~ Brautstrauss werfen

Ein Brauch, der wegweisend für alle Single-Frauen ist.

Wenn die Braut ihren Brautstrauss in die Menge der umstehenden, unverheirateten Frauen wirft, einfach hoch genug springen und schon ist man die nächste Braut.

Der Sage nach heiratet die glückliche Brautstrauss-Fängerin nämlich als nächstes.



Brauchtum ~ Wegsperren

Sogenannte "Sperrbräuche" gehören unweigerlich zu jeder Hochzeit. Hierbei müssen Hindernisse vom Brautpaar beiseite geräumt werden.

Damit zeigt das Brautpaar, dass es die Schwierigkeiten der Ehe gemeinsam meistern können.

Dies kann symbolisch geschehen durch das Zersägen eines Baumstamms oder direkt durch das Umwickeln des Autos, das Versperren der Haus- oder Schlafzimmertür, o.ä.

Weitere Traditionen und Bräuche unter "Hochzeitsbräuche"...



Alter Brauch ~ Baumstamm sägen

In einigen Regionen wird nach der Trauung ein auf einem Sägebock liegender Holzstamm gemeinsam von Braut und Bräutigam zersägt. Man verwendet dafür eine "Schrotsäge", bei der sich das Paar gegenübersteht und abwechselnd mit der Säge zieht.

Dieser Brauch steht für die gemeinsame, gleichberechtigte Arbeit des Brautpaars in ihrer Ehe. Er symbolisiert das gegenseitige Geben und Nehmen der Eheleute.



Bräuche rund um die Hochzeitstorte

Zu vielen Hochzeitsfeiern gehört ein Buffet mit Kuchen. Mittel- und Glanzpunkt dieses Buffets ist ohne Zweifel die Hochzeitstorte. Der Brauch sagt, dass die Torte vom Hochzeitspaar gemeinsam angeschnitten wird.

Beim gemeinsamen Anschneiden der Torte gilt wiederum, dass derjenige das Sagen in der Ehe hat, der seine Hand beim Anschneiden oben hat.



Hochzeitsbräuche zum Brautschleier

Der weisse Brautschleier der Braut stand ursprünglich für deren Jungfräulichkeit. Früher war dies der einzige weisse Bestandteil des Braut-Outfits. Gerade im bäuerlichen Umfeld wurde nämlich traditionell in der schwarzen Sonntagsgarderobe geheiratet. Weisse Brautkleider wurden erst viel später gesellschaftsfähig.

Um Mitternacht war die Braut keine Braut mehr, sondern nunmehr Ehefrau.
Deshalb wurde der Brautschleier abgenommen. Oft erfolgt um Mitternacht ein Schleiertanz.

Der Schleiertanz
Die Braut tanzt alleine und alle unverheirateten Frauen versuchen, ein Stück des Schleiers abzureissen. Wer das grösste Stück des Schleiers erwischt hat, sollte gemäss dem Brauch die nächste Braut sein.

Bei einem anderen Brauch tanzen Braut und Bräutigam gemeinsam unter dem Brautschleier, der von den Trauzeugen gehalten wird.

Wenn ein anderer Mann mit der Braut tanzen möchte, muss er einen "kleinen Obolus" oben in den Schleier werfen. Der Bräutigam ist verpflichtet sich "das Treiben der anderen Männer mit seiner Braut" solange anschauen, bis er seine Braut auslöst.

Viele weitere traditionelle Bräuche zur Hochzeit auf "Hochzeit Bräuche"...



Lustige Streiche (Hochzeitsstreiche)

In manchen Gegenden ist es Brauch, dem Brautpaar einen Streich in deren Wohnung zu spielen. Einige Beispiel für lustige Hochzeitsstreiche...
  • Gegenstände der Wohnung werden versteckt und/oder umgeräumt

  • Einfrieren des Schlafzimmerschlüssels. Der Weg von der verschlossenen Schlafzimmertür bis zur Gefriertruhe ist dann zusätzlich mit Aufgaben gespickt, die zuerst gelöst werden müssen

  • Verstecken von mitgebrachten Weckern, die jeweils auf verschiedene Weckzeiten eingestelltt sind

  • Hartkochen von Eiern im Kühlschrank

  • Vertauschen von Salz und Zucker

  • Herausdrehen aller Lampen und Sicherungen

  • Schlafzimmer präparieren z.B. mit Luftballons füllen, mit Kronenkorken oder Flaschendeckeln das Bett sowie den Boden verzieren
Viele weitere Streiche für Hochzeit und Hochzeitsfeier auf "Hochzeitstreiche".
Besuchen Sie auch "Hochzeitsstreich".

Tradition und Brauchtum auch auf "Hochzeit Streich" und "Streiche für Ihre Hochzeit"



Service, Hilfe und Links für das Brautpaar

Hochzeiten sind so individuell wie die Brautpaare, die sich trauen. Die Ausrichtung einer jeden Hochzeit wird durch Hobbys, Ideen, Vorlieben und auch Trends bestimmt. Alles zu Service und Dienstleistungen bei Trauung und Hochzeitsfest...


Besuchen Sie das "Lifestyle Hochzeitsportal" unter www.Hochzeitsportal.net!
Viele weitere Links rund um Trauung und Hochzeit auch auf Hochzeit Links. Ausgewählte Adressen guter Anbieter auf Hochzeit Anbieter. Weitere Adressen auf Hochzeit Markt und im Hochzeit Branchenbuch



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